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Louise Vanneste

Gone in a heartbeat

20:30 Halle (50’)
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Gone in a heartbeat erkundet mit improvisierter Gestik das Spannungsfeld zwischen Vielfalt und Einheit, Komposition und Instinkt. Die Choreographie beruht auf 4 Solos, die sich in ein und demselben Raum nebeneinander entwickeln. Die Darsteller, deren Bewegungen durch die typische Gestik von Rockgruppen und anderen populären Tanzstilen inspiriert zu sein scheinen, beeinflussen sich unbewusst gegenseitig. Und dies eher durch das Nebeneinander als durch einen vorsätzlichen Austausch. Ergebnis sind immer wieder neue Konstellationen, die ebenso imposant wie auch vergänglich sind.

Louise Vanneste (Louvain-la-Neuve, 1979) wuchs im Rhythmus des Windes, der Schritte und des Tanzes auf, den sie von Kindesbeinen an betreibt. Auch visuelle Künste und Musik, die ihre Eltern ihr mit Begeisterung näherbrachten, prägten ihre Kindheit. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss am Brüsseler Tanzzentrum P.A.R.T.S. (Performing Arts Research and Training Studios) machte sie sich nach New York auf, um in die Trisha Brown Dance Company einzusteigen. Dort wird ihr klar, dass die Choreographie ihre wahre Leidenschaft ist. Von Anfang an beeindruckt sie mit ihrem einzigartigen und hypnotischen Universum. Sie liebt das mythische Schwarz-Weiß, die Schärfe eines bewegten Halbschattens, alltägliche Gesten, die allmählich erodieren, lange Plansequenzen, Einsamkeit inmitten der Menschenmassen, Zustände der Gegenwärtigkeit, das Mimikry, sich verändernde Geometrien, physische Klänge.  Für sie ist der Tanz eine visuelle Kunst, bei dem das Licht und der Klang die Erscheinung formen. „Tanzen bedeutet, die animalischste Seite des menschlichen Wesens zu berühren.“

Choreographie/Konzept Louise Vanneste - Darsteller Anja Röttgerkamp, Eléonore Valère-Lachky, Eveline Van Bauwel, Louise Vanneste - Musik Cédric Dambrain - Kostüme Filip Eyckmans - Lichtgestaltung / Bühnengestaltung Arnaud Gerniers, Benjamin van Thiel - Technischer Direktor - Yorrick Detroy - Produktion Louise Vanneste, Rising Horses, Les Halles de Schaerbeek - Koproduktion Kunstenfestivaldesarts, Charleroi Danses, das Théâtre de Liège, das Phare-CCN (Havre-Haute Normandie), das CCN (Roubaix Nord-Pas-de-Calais) und Torino Danza - mit der Unterstützung der Föderation Wallonie Brüssel, Allgemeine Verwaltung für Kultur, Abteilung für künstlerisches Schaffen - Mit Unterstützung von Grand Studio (BE) und Partner der Halles de Schaerbeek. Artist in Residence bei Charleroi Danses bis 2020.